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#31: Patrick Süskind – Das Parfum ☠️

Frohes Neues!

Die Laberfach-Crew startet maximal ekelhaft ins neue Jahr und entführt euch diesmal auf den Pariser Fischmarkt im Hochsommer 1738, wo zwischen blutigem, ranzigem Fischgekröse und ungewaschenen, notdürftig überparfümierten Spätbarock-Stinkern direkt auf der Schlachtbank ein Protagonist zur Welt kommt, der noch widerlicher als das ganze Drumherum werden soll.

Patrick Süskinds „Das Parfum“ (1985) ist nichts für schwache Mägen, aber vielleicht ja etwas für den Deutsch-Lehrplan? Spoiler: Diesmal knallen starke Meinungen aufeinander… 🙈

3 Antworten auf „#31: Patrick Süskind – Das Parfum ☠️“

Hallo ihr ^^
Ich höre gerade diese Folge – und hab viel Spaß dabei…
Aber ich muss Paul recht geben – die Aufzählung ist nicht so dreidimensional finde ich. Und ihr sagt es ja selbst, es liest sich wie ein Weinetikett – und würdet ihr einem Weinetikett einen Literaturpreis verleihen dafür, wie toll das Bouquet beschrieben wurde? ^^

Fröhliche Grüße

Hallo liebes Laberfach-Team! Ich bin auch totaler Fan von Süskinds „Parfum“ und mache das Buch immer in der 10. Klasse, bei den meisten Schüler*innen kommt es gut bis sehr gut an. Dieses Mal war aber eine Klasse (besonders die Mädels) ziemlich „abgeturnt“, weil sie es zu eklig und verstörend fanden. Einige empfanden es direkt als Zumutung, dass sie es lesen mussten und behaupteten, dass sie Alpträume davon bekommen hätten… Meine Frage an euch: Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Findet ihr die 10. Klasse zu früh für das „Parfum“? Ich bin etwas verunsichert und überlege, ob ich nächstes Jahr – trotz meiner großen Liebe zu diesem Werk – einen anderen zeitgenössischen Roman auswählen soll… Herzlichen Dank für euren Podcast, ihr macht das super! Viele liebe Grüße, Martina

Moin Martina!

Die 10. Klasse finde ich absolut angemessen. An unserer Schule wurde es lange in Jahrgang 10 gelesen (inzwischen rückte es zugunsten von „Besuch der alten Dame“ in die 11). Da gucken die Bambini viel verstörenderes Zeug im Internet 🙂

Dank für dein Lob und beste Grüße
Stefan

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