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#09: Annette von Droste-Hülshoff – Die Judenbuche🌳

Denkt mal kurz nach: Wie viele Bücher von Frauen habt ihr in eurer Schullaufbahn gelesen?

Schockiert? Wir waren es!

Wenigstens „die Droste“ (Marcel Reich-Ranicki-Stimme vorstellen) ist mit ihrer Novelle von 1842 ein Dauerbrenner des Deutschunterrichts. Begleitet uns auf unserem Trip ins „gebirgichte Westfalen“, das Land der mafiösen Nadelstreifen-Biber, romantischen Doppelgänger, Geologen-Hämmer, erfundenen Kriege und verfluchten Bäume.

Wir wünschen angenehme Reise!

1 Antwort auf „#09: Annette von Droste-Hülshoff – Die Judenbuche🌳“

Guten Abend,
ich bin nun deutlich älter als Acht- oder Zwölftklässler, habe die „Judenbuche“ in der Schule gelesen und komplett vergessen. Bis ich das vor etwa drei oder vier Jahren noch einmal tat. Einfach, um zu wissen, was darin vorkam. Der Titel ist ja sehr bekannt. Und ich wollte mich an den Inhalt erinnern. Ich habe es nicht wirklich klasse gefunden, mich auf das Dorf einzulassen. Am Ende ging mein Daumen nicht nach oben, sondern wackelt immer noch hin und her.

Schwierig für Schulen, eine ausgewogene Auswahl hinzubekommen zwischen sog. biildungsbürgerlichen und den modernen Texten. Wirklich nicht ganz einfach. Denn auch Sprache hat ja nach wie vor ihren Wert im Deutschunterricht. Wenn nicht da, wo dann?

Den wahnsinnigen Lehrplan-Erfolg von
„Tschick“ verstehe ich nicht. Ich finde das Buch (zurzeit…) überbewertet.

Habe gerade „Nerve“ konsumiert – und mit ein paar 17-Jährigen darüber gesprochen. Englisch, o. k.
Da war so viel Interesse und Diskussionslust. Wenn soetwas in richtig guter Sprache deutsch auf dem Lehrplan stände, gäbs ne Menge zu besprechen und beiderseitig zu lernen… Meint ein Oldie😉

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